Da Claudio im Hofgarten Aschaffenburg

Claudio & Friends im Hofgarten

Da Claudio im Hofgarten, oder wie es so kam, dass ein Sizilianer in Aschaffenburg sesshaft wurde.

Ganz sicher schien in Tortorici die Sonne am Tag von Claudio Pintagro Geburt, im Jahr 1959.Zumindest meint Claudio, sich daran ziemlich sicher erinnern zu können.

Geboren wurde Claudio, als ältester von vier Kindern. Vermutlich wurde hier der Grundstein seiner Fürsorglichkeit, welche er für seine Familie und Mitmenschen empfindet angelegt.Mit gerade einmal 18 Jahren, konnte auch das schönste sizilianische Flair seiner Aufbruchstimmung in neue Gefilde, keinen Einhalt mehr gebieten.

Bekannterweise leben nicht wenige Italiener, auch außerhalb von Italien.Somit ist der erste Anlauf in einem neuen Land, oftmals der Wohnort der lieben Verwandten. So verhielt es sich auch bei Claudio, der seiner Zia ( Tante) Nunziatina nach Aschaffenburg gefolgt ist. Die Stadt Aschaffenburg erwies sich für Claudio als glückliche Entscheidung, da er dort Jahre später, seine liebenswerte Frau Antonella kennenlernte. Zu Antonella darf man Claudio nur beglückwünschen. Nicht nur, dass Antonella mit viel Liebe die Speisen für Ihre Gäste zubereitet ist sie doch darüber hinaus. eine hinreisende und bezaubernde Erscheinung.

Glücklicher Claudio!

Italienische Gastronomie betreibt die Familie Pintagro, seit nunmehr 40zig Jahren.Viele unserer Freunde und auch meine Familie, finden uns bei Claudio beinah täglich ein und sei es nur darum sich über Neuigkeiten auszutauschen, oder einen Espresso Napoli dort zu trinken.

Über diese vielen Jahre wurden aus anfänglichen, flüchtigen Besuchern in seinem Restaurant, Bekannten und später entstanden daraus tiefer gehende Freundschaften. Heute ist das Restaurant Da Claudio ein Ort von Begegnungen, an welchem über die Familie & Kinder gesprochen wird, Geschäftsleute zu einem erfolgreichen Abschluss finden, oder auch viel über das Leben im allgemeinen philosophiert wird. Immer natürlich bei einem Aperitif ,einem köstlichen Mal und einem Glas italienischen Wein. Letztendlich sind es gerade die Verbindungen zu den Menschen,die dem Leben einen Wert geben.

Vor diesem Hintergrund möchte Claudio Pintagro mit dem Konzept von Claudio & Friends, seinem Jubiläum der 40zig Jahre Gastronomie in Aschaffenburg, Rechnung tragen.

Die Idee dahinter ist, mit traditioneller, kunstvoller Fotografie auf Film und Naturpapier, gute Bekannte und Freunde abzulichten. Die ausgestellten Bilder, sollen zu einem Teil des Restaurants werden, wie es die Beziehungen zu den jeweiligen Menschen, über die vielen Jahre ohnehin schon geworden sind.

Jacob Bjerregaard International

Vor einigen Wochen hatte ich die Freude und Gelegenheit, gemeinsam mit Jacob neue Porträts für seinen überarbeiteten Webauftritt zu gestalten.Nach einem kurzen Vorgespräch bei einer wunderbaren selbst gemachten Tasse Espresso (darin ist Jacob unschlagbar gut) entschied ich mich diese in schwarz-weiß auf Kodak Trix 400 zu erstellen.Schwarz-Weiß ist für mich ohnehin, eher meine favorisierte Filmwahl und bot sich hier auch vor dem Hintergrund der Websitengestaltung an.Für Jacob waren es die ersten Aufnahmen dieser Art und dabei hat er sich recht gut geschlagen. Eingesetzt habe ich eine Rolleiflex Sl66 und Pentax 6x7

In vino veritas..oder was so alles bei einem Glas Rotwein entstehen kann..

Nachdem die ersten Aufnahmen auf Hahnemühle Papier mit Antonella & Claudio Pintagro im Format 50x60 gedruckt, gerahmt und aufgehängt wurden bot Urban Priol an, ebenfalls analoge Aufnahmen mit Ihm zu erstellen. Liebhaber des Kabaretts, dürfte Urban Priol hinlängliche bekannt sein. Besonders das Tilt-Programm von Ihm ist ein unbedingtes Muss! Weiter unten haben ich eine kleines Video von Urban Priol und seine Stadtrundführung in Aschaffenburg angehängt. Leider verschob sich der Termin um drei Stunden nach hinten auf 16.00 Uhr, so dass die Lichtsituation schon eher als suboptimal bezeichnet werden kann, da ich außer Tageslicht keine wesentliche andere Lichtquelle zur Verfügung hatte. Für die Aufnahme verwendete ich eine Mamiya RZ auf dem Stativ, das 110 /2.8 und einen Schwarzweißfilm Trix 400. Mit der Mamiya arbeite ich sehr gerne und mehr und mehr mit dem Stativ, was meine Beweglichkeit sehr einschränkt aber auch erfordert den Rahmen des Bildes und die Bildidee vorab zu planen.Da ich nicht näher als bis auf sieben Meter an die beiden herankam, habe ich mit einer Blende von 5,6 und 1/8sec die Bilder aufgenommen. Zwischendurch habe ich auch Bilder mit 1/15 sec aufgenommen, welche jedoch unterbelichtet waren. Die Grundidee war hierbei eine Dialogsituation zwischen Claudio Pintagro und Urban Priol festzuhalten. Zwangsläufig kommt es bei wenig Licht und der beschriebenen Voreinstellung zu Bewegungsunschärfen im Bild. Wer jetzt auf der Suche nach Schärfen im Bild ist, wird hierbei vielleicht enttäuscht sein. Unterhaltsam sind die Aufnahmen ganz sicherlich und die Dialoge zwischen beiden waren großartig wie an den Bildern zu erkennen ist.

I am Gian Luigi Carminati, I repair cameras

 

Gian Luigi Carminati is a passionate and poetic 76 years old man who spent his entire life repairing cameras.
In his small workshop in Milan, he takes care of old cameras with just a set of screwdrivers and a lot of patience.
We got the chance to spend some time with him and he was happy to share with us topics like why the analog is still better than the digital, his 50 years old long relationship with photography and how technology shaped the approach to this art.
We were deeply touched by these thoughts about photography coming from a self described ‘technician’ instead of a photographer.
With this two minutes video we had the ambition to tell his life through his memories.

Directed by: David Drills
Written by: Chiara Porro and David Drills
Edited by: Didier Tommasi
Graded by: Alessandro Siano

 

Pizza, Pasta und Familie & Freunde -bei Claudio & Friends

Vor einigen Wochen saß ich mit Claudio in seinen Restaurant Da Claudio bei einem Glas Rotwein zusammen. Dabei unterhielten wir uns über Familie, sein Heimatland Italien und den Vorzügen der italienischen Küche. Claudio lebt mit seiner wunderbaren Familie schon seit annähernd 40 Jahren in Deutschland und betreibt die Gastronomie in Aschaffenburg bald 30 Jahre. Grund und Anlass dies einmal in Bildern festzuhalten.Alle Bilder wurden analog im Großformat 4x5, mit einer Speed Graflex und dem Aero Ektar 7 auf Kodak Trix 320 Film & Mamiya RZ auf Trix 400 Film aufgenommen.

georg schmidt fotograf aus aschaffenburg analog 4x5 großformat fine art kodak trix 400 unternehmerprotraits familienportraits-website-.jpg

Pia goes Wedding..

Pia goes Wedding im Großformat..

Mit Pia hatte ich zu meinen Anfängen in der analogen Fotografie, bereits einmal zusammen gearbeitet. Schon damals nach Sichtung der ersten Ergebnisse vereinbarten wir, dass wir dies unbedingt einmal wiederholen möchten.

Der Liebe wegen, zog es Pia in den Norden genauer gesagt nach Hamburg, dieser Umstand schränkte eine spontane Zusammenarbeit ein wenig ein.

Vor kurzem zog Sie nun wieder nach Hessen und wir beide wollten diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und setzten uns an die gemeinsame Planung für einen Termin.

Vorgenommen hatte ich mir Outdoor -Großformataufnahmen mit der Speed Graflex und dem Aero Ektar 7 auf Kodak Trix 320 zu erstellen. Als ergänzende Kamera habe ich die Pentax 67 verwendet. Den ersten November-Termin mussten wir wegen Regen schon einmal absagen und vereinbarten einen zweiten Termin, an dem es zumindest nicht regnete. Die Arbeit mit einer Großformatkamera, ist eine gänzlich andere Herangehensweise und benötigt Zeit und Geduld. Nachdem die Szenerie durch Betrachtung des Bodenglases an der Großformatkamera eingestellt wurde, darf das Model sich in der Parallelachse zum Objektive kaum noch bewegen um grobe Unschärfe, sofern nicht gewollt zu vermeiden. Bei gerade einmal 10 Grad und einem leichten Westwind in einem Sommerlichen-Hochzeitskleid am Hafen zu stehen, erfordert schon eine gewisse Disziplin und Leidensfähigkeit.
Ob mir das so gelingen würde, wage ich einmal zu bezweifeln. Das bemerkenswerte an Pia ist, dass Sie sich niemals beschwert und oft eigene Ideen miteinbringt. Diese Grundhaltung ist für jeden Fotografen eine Bereicherung und hat immer Einfluss auf das gemeinsame erarbeitet Ergebnis. Zudem verfügt Pia über einen gesunden badischen Humor, der trägt oft..

Mit der Unterstützung von Lisa Hair & Make-up Artist aus Frankfurt konnte es nun los gehen.

Wenn der Vater mit dem Sohne...

Wenn der Vater mit dem Sohne....und einem Mops, eine Überraschung plant.

Vor wenigen Wochen sprach mich Robert Langkemper unser Blumenlieferant darauf an, dass er seine Frau zu ihrem Geburtstag gerne mit einem Bild überraschen möchte. Darauf sollte sein Sohn, der Hund (ein kleiner Mops) und natürlich er selbst zu sehen sein. Ob mir etwas dazu spontan einfallen würde, war seine zweite Frage dazu. Klar!

Bei Robert kaufe ich bestimmt schon seit 13 Jahren, jeden Samstag, Blumen für meine Frau. Und im Laufe der Jahre, nimmt in so einer kleinen Stadt jeder ein Stück weit am Leben des anderen Teil.So hat Robert den Zuwachs in unserer Familie miterlebt, so wie ich auch seine Liebe zum Mobs verfolgt habe.

 

Für die Umsetzung und Durchführung bis zum Rahmen und Druck, blieben uns gerade einmal 14 Tage Zeit. Die Aufnahme der drei habe ich mit einer Großformatkamera –Speed Graflex und dem Aero Ektar 7 auf Trix 320 aufgenommen. Die weiteren Einzelaufnahmen wurden mit der Rolleiflex SL66 auf Kodak Trix 400 erstellt. Entwickelt habe ich die Filme mit Rodinal bei 7,20 min. Wenn ihr einmal in Aschaffenburg sein solltet, lohnt es sich beim Holländer (so wird er in Aschaffenburg liebevoll genannt) Robert Langkemper  www.hollandblumen-ab.de vorbei zu schauen. Neben seinem grünen Daumen, ist er ein bemerkenswerter und ausgebildeter Opernsänger.1999 gab er sein Operndebüt als Tenor, in seiner ersten Rolle verkörperte er den Milio aus der Verismo-Oper Zaza von Ruggero Leoncavallo.

Seine CD „2 Generationen eine Leidenschaft“ ist wunderbar anzuhören.